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Das größte Investitionsvorhaben in der Geschichte der Grupa Azoty

Mit der Realisierung des mit 1,7 Mrd. PLN größten Investitionsvorhabens in der Unternehmensgeschichte verleiht die Grupa Azoty ihren dynamischen Entwicklungsplänen in Polen und auf den ausländischen Märkten Nachdruck.
Bis zum Jahr 2019 wird am Standort Police die modernste und europaweit größte Anlage zur Produktion von Propylen mit der PDH-Methode gebaut. Im Rahmen des Projekts folgen zudem der Bau eines Turbogenerators und die Erweiterung des Chemieterminals im firmeneigenen Binnenhafen in Police. Die Skala des Investitionsvorhabens ist mit dem Bau neuer Chemiewerke in Westpommern vergleichbar.
 
Nach Ende des erfolgreichen Konsolidierungsprozesses der polnischen Chemieindustrie durch die Zusammenlegung der vier landesweit größten Werke verzeichnet die Kapitalgruppe Grupa Azoty von Jahr zu Jahr steigende Einnahmen und baut gleichzeitig die Rohstoff- und Produktionsbasis aus. Zwischen 2010 und dem Abschluss des Konsolidierungsprozesses kletterten die Einnahmen von 1,9 auf 9,8 Mrd. PLN. Dank des neuen Investitionsvorhabens wird mit einer weiteren Steigerung um ca. 2 Mrd. PLN jährlich gerechnet.

Das 1,7 Mrd. PLN schwere Projekt sieht den Bau einer Anlage zur Propylenherstellung und eines Turbogenerators sowie den Ausbau des Hafens in Police um ein Terminal für Flüssigchemikalien vor. Langfristig werden dort die polenweit größten LPG-Schiffe abgefertigt, wodurch die operativen Kapazitäten verdoppelt werden. Obwohl das Vorhaben innerhalb der nächsten 4 Jahre realisiert wird, werden bereits im Jahr 2019 Auswirkungen auf die Finanzergebnisse zu spüren sein. Die Einnahmen der Grupa Azoty Police werden um ca. 2 Mrd. PLN steigen, wobei mit einem Gewinnzuwachs von mehreren Hundert Mio. PLN zu rechnen ist. Am Bau der Anlage werden ca. 1000 Mitarbeiter beteiligt sein. Nach der Inbetriebnahme werden ca. 200 Produktionsmitarbeiter neu eingestellt. Die finanzielle Sicherheit wird von einer eigens gegründeten Projektgesellschaft der Grupa Azoty gewährleistet (Projektfinanzierung).
 
 
- Wir können stolz sein, dass unser nationaler Spitzenreiter solch innovative Investitionsvorhaben mit großer Bedeutung für die Zukunft der polnischen Industrie realisiert. Die neue Anlage reiht sich in den Reindustrialisierungsprozess Europas ein, d.h. der langfristigen Haltung der Industrie in der Region. Die Produktion von Propylen, d.h. eines wichtigen chemischen Halbfertigprodukts, ebnet den Weg für den Bau weiterer Anlagen, wodurch Polen zu einem wichtigen Hersteller von technologisch fortschrittlichen Kunststoffen avancieren wird – erläutert der polnische Schatzminister Włodzimierz Karpiński. – Nach der genauen Analyse des Investitionsvorhabens in Police bin ich überzeugt, dass die Entwicklungsstrategie der Grupa Azoty erfolgreich umgesetzt wird. Im vergangenen Jahr habe ich von einer zunehmenden Bedeutung des Hafens Police auf der Landkarte Europas gesprochen. Dieser Prozess setzt sich weiter fort, und in der Folge steigen die operativen Kapazitäten des Hafens. Police bildet heute eine Brücke zwischen Polen und Afrika. Nach der Inbetriebnahme des neuen Terminals im Jahr 2019 können neben festen Rohstoffen auch Flüssigchemikalien und Brennstoffe transportiert werden. Eine Optimierung der Kapazitätsausnutzung und die geographische Lage von Police machen den Ausbau des Handels mit den Nachbarstaaten möglich“, fügt der Schatzminister hinzu.
 
Die heute existierenden Anlagen wurden vor einem halben Jahrhundert errichtet. Heute stehen wir vor einer bedeutenden Herausforderung für die nächsten Generationen, im Zuge derer innovative Investitionsvorhaben geplant und realisiert werden. Zu den Nutznießern gehören auch die nachfolgenden Generationen – sagte der Vorstandsvorsitzende der Grupa Azoty Paweł Jarczewski. Dank Investitionsvorhaben in strategisch wichtige chemische Halbfertigprodukte bauen wir hier in Polen einen innovativen Chemiesektor auf, der in der ganzen Welt konkurrenzfähig ist. Gleichzeitig realisiert die Grupa Azoty die im vergangenen Jahr angekündigte Strategie mit Erfolg und stärkt den Unternehmenswert durch eine ganzheitliche Entwicklung.
Durch die Diversifizierung der Einnahmenstruktur wird die Geschäftssicherheit erhöht und das Unternehmen erlangt Zutritt zu einem neuen Marktsegment, das auf anderen Konjunkturzyklen basiert. In der Folge erweitert die Grupa Azoty das Produktsortiment und gewinnt neue Absatzmärkte – fügt Jarczewski an.
 
Die Grupa Azoty wird zu einem wichtigen europäischen Propylenexporteur und festigt die Position auf den ausländischen Märkten. Wir planen mit einem Produktionsvolumen von ca. 400 000 Tonnen. Internen Schätzungen zufolge wird ca. 60% der Produktion dem Export zugeführt oder in weiteren Anlagen verarbeitet. Die übrige Menge wird intern in der Kapitalgruppe Grupa Azoty verkauft, u.a. an die Werke in Kędzierzyn, wodurch der gesamte Propylenbedarf im Unternehmen gedeckt wird – erklärt der Vorstandsvorsitzende der Grupa Azoty Police, Krzysztof Jałosiński. – Nicht ohne Grund haben wir das neue Investitionsprojekt „Grupa Azoty Police 2“ getauft. In der Tat handelt sich dabei um den Bau eines zweiten, ebenso leistungsfähigen Werks. Dies ist ein historischer Moment in der Geschichte der Grupa Azoty, des größten Chemieunternehmens in Polen und einem der Marktführer in Europa – fügt Jałosiński an.
 
 
Marktumfeld
 
Die Abschaltung der aktuellen, auf veralteten Technologien basierenden Anlagen und die steigende Nachfrage nach Propylen in Europa lassen Europa innerhalb der nächsten Jahre zu einem Netto-Importeur von Propylen werden. Allein in Deutschland beläuft sich das jährliche Defizit auf ca. 850 000 t. Deshalb positioniert die Inbetriebnahme eines Produktionswerks für 400 000 t, wovon 150 000 t für den Eigenbedarf der Grupa Azoty entfallen, Polen als wichtigen Hersteller dieses strategisch wichtigen chemischen Halbfertigprodukts.
 
Propylen ist neben Ethylen einer der beiden wichtigsten Rohstoffe für die Chemieindustrie. Der Stoff ist unter anderem ein wesentlicher Bestandteil von Kunststoffen, ohne die die Welt von heute kaum noch vorstellbar wäre. Propylen ist die Grundlage für weitere strategische Halbfertigprodukte bei der Herstellung von OXO-Alkoholen (Lösungsmittel, Acrylfarben, Produktion von Weichmachern), Acrylsäure (Acrylfarben, hochgradig saugfähige Polymere), Propylenen für die Textil- und Automobilindustrie (Stoßstangen, Akkumulatorengehäuse) und von Verpackungen (Boxen, Container, Folien).
 
Der Bau der Propylenanlage trägt weiterhin zur wesentlichen Festigung der Position der Grupa Azoty im OXOPLAST-Segment bei.

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